Feedback
Die Auswertung der Fragebögen, die zu Beginn einer Karriere auszufüllen sind, ergab folgendes Bild:
Ausbildung
Rund 60% der Teilnehmer gaben als höchsten bisherigen Abschluss einen Schulabschluss an; rund 40% haben bereits ein Studium absolviert.
Berufliche Situation
Jene Teilnehmer, die bereits einen Beruf ausüben, wurden nach ihrer Position gefragt. Etwa die Hälfte aller Teilnehmer gibt an, bereits in einer leitenden Position zu arbeiten.
Nicht als Grafik dargestellt ist, dass rund 60% der Befragten im Dienstleistungssektor und ca. 25% in der Industrie beschäftigt sind. Der Rest arbeitet im Handel.
Analyse der Spielsituationen
Eine der wichtigsten Fragen war die nach der Dauer des Tests. Die folgende Grafik zeigt, dass 45 Minuten als maximale Spielzeit angenommen werden können. Erstaunlicherweise ergibt sich nur ein sehr geringer Unterschied in der Grafik, wenn man ausschließlich Erst-Karrieren betrachtet. Offenbar nehmen sich die Teilnehmer auch beim 2.-n. Versuch die gleiche Zeit.
Fast 70% der Teilnehmer ließen es in ihrer virtuellen Karriere bei einem Versuch bewenden. Der hartnäckigste Proband versuchte es 30 mal. Bei der Auswertung erlaubt das Programm Zweit-, Dritt- oder noch höhere Karrieren zu eliminieren, da der Lerneffekt das Ergebnis verfälschen würde.
Wesentlich für die Qualität des Ergebnisses ist eine hohe Anzahl von Testsituationen = durchlaufene Positionen. In jeder Position hat der Proband 3-4 Aufgaben zu lösen. Per Multiple-Choice stehen ihm 2-5 mögliche Antworten je Aufgabe zur Verfügung.
Man kann daher davon ausgehen, dass jede Situation etwa 10 Ergebnis-Datensätze liefert, die in Summe das Ergebnis bestimmen.
Da ein Ergebnis-Datensatz in der Regel nur zu 20% der untersuchten Kriterien einen Wert liefert, ist eine möglichst hohe Zahl von Spielsituationen wünschenswert. Um keine Zufallsergebnisse zu erzeugen, werden im Ergebnis nur Kriterien ausgewiesen, für die mindestens 5 Messwerte vorliegen. Dieser Schwellenwert ist einstellbar.
Diese Grafik zeigt, welcher Spiellevel von den Teilnehmern erreicht wurde. Ein nahezu nicht zu erreichender Level würde das Spiel ad absurdum führen. Mit dem Ergebnis ist der Entwickler zunächst recht zufrieden. Es scheint eine relativ gute Abbildung der realen Entwicklungsmöglichkeiten in einem Unternehmen zu sein.
Feedback – Analyse
68 Teilnehmer, also rund 8,5 Prozent, beteiligten sich an einer Meinungsumfrage zum Ende des Tests. Die wichtigsten Ergebnisse sind in den folgenden Grafiken zum Ausdruck gebracht.
Wie bewerten Sie die Zeit, die man für ein Spiel aufwenden muss?
Wie schätzen Sie die Realitätsnähe der Situationen ein?
Wie bewerten Sie die Validität des Testes?
Um auch der Frage nach dem Sinn eines Spieles an Stelle eines Fragebogens nachzugehen, galt es folgende Fragen zu beantworten:
Wie benoten sie den Unterhaltungswert des Spieles?
Mich hat das Spiel durchaus gefesselt.
Während des Spieles habe ich vergessen, dass es ein Persönlichkeitstest ist.
Immerhin die Hälfte der Teilnehmer gibt zu, während des Spiels vergessen zu haben, dass es in Wahrheit um einen Persönlichkeitstest geht. Die richtige Zahl dürfte noch höher liegen, weil fast alle Teilnehmer zugeben, vom Spiel gefesselt gewesen zu sein.
Feedback – freie Texte
Neben den vorgegebenen Antworten gab es noch eine Reihe von Fragen, die durch freie Texteingabe beantwortet werden sollten. Folgende Beiträge kamen zustande:
Am meisten geärgert hat mich ...
- dass man „mir eine Stelle angeboten“ hatte, die ich dann doch nicht bekam.
- gar nichts
- die schlechten Entscheidungsmöglichkeiten
- dass es recht kurz war
- nichts
- leichte Durchschaubarkeit der Fragen
- Die fehlenden Namen der Personen im Organigramm
- der Rausschmiss
- die Auswahl an den ausgeschriebenen Stellen
- Dass auch völlig blöde Möglichkeiten angegeben wurden
- Der plötzliche „Job-Wechsel“ mit Gehaltsminderung
- das ENDE
- nicht genügend selbständig handeln zu können
- unreal
- dass ich teilweise Entscheidungen ohne genügend Informationen treffen musste
- Dass ich aufgrund einer scherzhaften Antwort rausgeflogen bin.
- Großunternehmen, hat nichts mit Mittelstand zu tun.
- dass das Programm an einigen Stellen abgestürzt ist
- In der Realität sieht es manchmal ganz anders aus. Manchmal hätte ich gerne noch die Möglichkeit zu einer ganz anderen Lösung gehabt. Es gab Situationen, in denen ich mich zu einer Lösungsvorgabe entgegen meiner Überzeugung genötigt sah.
- dass ich einmal mein „Reise- und Spesenrecht“ verlor.
- der unerwartete Rausschmiss
- die mangelnde Begründung bei Beförderung/Degradierung
- bei Level 10 ausgeschieden wegen Londonaufenthalt
- manchmal nicht optimal entschieden zu haben.
- dass recht wenig Antworten zur Verfügung standen
- die wenigen Antwortmöglichkeiten. Oft passte gar keine Antwort zu meinem evtl. Verhalten.
Am besten gefallen hat mir ...
- die witzigen Ausstattungsfeatures (elektrischer Bleistiftspitzer etc.)
- Auswahl der Karriereleiter
- Interaktivität
- Witzigkeit
- einfache Handhabung
- Karrierestufen sehr realistisch
- Kommentar
- nach der Wahl der Antwort die Reaktion des Computers
- Die Auswahl an verschiedenen Tätigkeiten bei jedem Level
- mein Aufstieg und die kleinen Zurückstufungen
- die Aufstellung
- Reiz, Idee
- dass es so verschiedene Situationen betraf.
- Dass ich so gut abgeschnitten habe.
- Die einzelnen Dialoge.
- die Bewertungen der einzelnen Entscheidungen
- dass der Werdegang in kurzen Abschnitten beeinflusst werden konnte
- Dass ich einen elektrischen Bleistiftanspitzer bekommen habe. Wie man sich doch über Kleinigkeiten freuen kann.
- die launigen Kommentare zu den Antworten
- beim 1. Versuch Level 10 erreicht
- nach oben zu kommen ohne dass ständig auf die Vorbildung geachtet wurde.
- die verschiedenen Aufgaben
- die Reaktion auf die einzelnen Antworten.
Ich hätte vorher gerne gewusst, dass ...
- dass auf Heirat der Rauswurf steht.......
- Dass es keine zweite Chance für Fehlentscheidungen in einfachen Bereichen gibt
- nichts
- dass es so schnell geht
- wurde alles erklärt
- ich das Spiel zwischendurch unterbrechen kann.
- man so schnell rausfliegt
- Nichts
- man hoch und runter „befördert“ wird und dass bereits einmal belegte Jobs nicht wieder angeboten werden
- das Spiel über so viele Lebensjahre geführt wird
- dass es so einfach ist......
- kann eine Stelle ablehnen die mir nicht gefällt? Der einzige Weg den ich bisher entdeckt habe ist, so unmögliche Antworten zu geben, bis das Spiel endet
Für verbesserungswürdig halte ich ...
- wenigstens einmal zurückblättern zu können
- die Karrierepfade sind nicht eindeutig
- was hab ich jetzt für einen Nutzen?
- den Vergleich bei den Antworten.
- das Angebotsspektrum
- die Auswertung ist etwas kompliziert zu verstehen
- die wenigen Fragen im Level
- das Organigramm
- das Spiel ist zu ungenau
- die Auswertung, die Aufgaben
- die Menge der Informationen, die man bekommt.
- Mehr, tiefergehender, Realitätsnäher.
- zum Teil die vorgegebenen Antworten
- Fehlende Transparenz der Karriereentwicklung, fachliche Aspekte nicht erkennbar
- die Vorab Informationen zum Spiel und die fehlende Druckmöglichkeit des Organigramms
- dass der Verlauf eher gradlinig ist. Es ist sehr unrealistisch, dass ein Monteur in der Personalabteilung arbeitet.
- die einzelnen Job-Abschnitte ein bisschen verlängern
- Tätigkeitsbeschreibung zu den einzelnen Positionen
- Die Aufgaben hätten mitunter komplexer sein dürfen.
Ich möchte anregen, dass ...
- mehr Fragen pro Station gestellt werden.
- es im realen Leben auch eine zweite Chance gibt
- keine Anregung
- Aufgaben der Jobs unterscheiden sich kaum
- Spiel etwas länger dauert mit mehr Anforderungen quantitativ bei jedem Karrierelevel 1–2 Beispiele aufzeigt
- Auswertung übersichtlicher gestaltet gehört
- mind. eine Frage mehr je Level
- Die Namen der Beteiligten sollten im Organigramm stehen
- mehr realistische Möglichkeiten wäre nicht schlecht
- man genug Informationen bekommt, um auch Entscheidungen treffen zu können. Sonst artet es teilweise in ein Glücksspiel aus.
- eine Trennung in Groß u. Klein/Mittelständler, Technik u. Kaufleute
- Die Vorgesetzten waren meistens außen vor. Da gibt es doch noch den Choleriker, den Hektiker, den ewigen Ja-Sager und den, der sich grundsätzlich aus allen heraushält.
- das Spiel mehrfach mit Auswertungsmöglichkeiten gespielt werden kann, um Lerneffekte zu kontrollieren
- dieses Spiel auch im „richtigen Leben“ Anwendung finden sollte.
- eine Privatleben-Komponente mit einzubauen.
- Tätigkeitsbeschreibung zu den einzelnen Positionen
- kostenlose Auswertung aller Profile